Momente einer Braut – fotografiert von Sascha Krämer

Mit einer feinen Inspiration starten wir in diese Woche. Sascha Krämer, Hochzeitsfotograf aus meiner alten Heimat Bonn, hat dieses zauberhafte Shooting fotografiert. Hülya und Marvin sind tatsächlich ein Paar und freuten sich über ein paar besondere Fotos in schöner Atmosphäre. Indoor – mag ich ja auch sehr gerne und hat viel Charme…

Von daher, nicht verzagen, wenn am Hochzeitstag vielleicht mal nicht die Sonne vom Himmel lacht. Sucht Euch ein nettes Plätzchen drinnen und lasst Euren Fotografen zaubern!

Fotos: Sascha Krämer | Brautkleid: Katya Shehurina von Vicoria Rüsche | Blumen: Rasa en Detail

Es hochzeitet überall. Das sind unsere Stöber-Favoriten!

Shoppingtag Mädels! So viele coole Hochzeitsprodukte gibt es in den Shops von Dawanda, dass ich bei nem Bummelabend mit iPad auf Sofa völlig die Zeit vergessen habe. Ein Strumpfband hier, schöne Karten dort, ein Ringschälchen, Schmuck…

Ach, schaut einfach selbst, meine Favoriten habe ich mal raus gefischt. Frohes Stöbern und einen ruhigen Start in die Woche wünsche ich Euch!

1.) Ein schönes Geschenk an alle Brautpaare, personalisiert mit den Date ist dieses Bild eine perfekte Erinnerung 2.) Immer Heimweh nach zu Hause, sagt der Wandteller wenn die andere Hälfte dort auf einen wartet 3.) Eheringe bei Dawanda kaufen, wieso nicht unkonventionell vielleicht aber nicht unbedingt blöde 4.) Erinnerungen Eurer Hochzeit, ganz persönlich für Euch, das muss ja irgendwo festgehalten werden, da kommt das Erinnerungsalbum wie gerufen 5.) Nochmal Ringe? Klar die waren so herrlich und man muss nicht immer die identischen Ringe tragen 6.) Einladung, ganz persönlich und so romantisch 7.) Ein Schiffchen um gemeinsam in den Hafen der Ehe zu schippern und die Ringe aufzubewahren, hach

Weißt du noch? Katharina und Gunnar feiern den ersten Hochzeitstag

Das erste Jahr verfliegt nur so und birgt häufig auch schöne Neuigkeiten. Wie bei Katharina und Gunnar, die ihren ersten Hochzeitstag der kirchlichen Hochzeit vielleicht schon zu dritt feiern werden…

Erzählt! Wie fühlt es sich an ein Jahr danach? Ist das Hochzeitsfieber noch da?
Wir sind sehr glücklich und sprechen viel über unsere Zukunft als kleine Familie. Wir werden vermutlich noch vor unserem ersten kirchlichen Hochzeitstag im Oktober diesen Jahres Eltern. Wir denken auch noch oft zurück an das letzte Jahr. Das war alles so aufregend und so wunderschön. Unsere bayerischen Freunde haben uns zur Hochzeit ein Hüttenwochenende auf einem Berg in Bayern mit ihnen zusammen geschenkt. Im vergangenen Juli waren wir dort. Wir hatten sehr viel Spaß und haben uns vorgenommen, dies nun jedes Jahr mit unseren Freunden und dem Nachwuchs zu wiederholen.

Wie habt Ihr den ersten Hochzeitstag gefeiert?
An unserem ersten standesamtlichen Hochzeitstag im vergangenen Juli sind wir zu zweit (und 1/2) in ein kleines Restaurant in Bremen ausgegangen. Natürlich haben wir darüber gesprochen, wie wir unsere Ehe bisher so gestaltet haben und was uns für die Zukunft wichtig ist.

An unserem ersten kirchlichen Hochzeitstag werden wir vermutlich unser Baby in den Armen halten.

Was ist Euch rückblickend besonders in Erinnerung geblieben? Welcher Moment kommt Euch sofort in den Sinn?
Wenn wir an unsere standesamtliche Trauung im Juli 2013 zurück denken, spüren wir noch den Zauber der Umgebung und der einzelnen Momente. Da waren der Sonnenaufgang, die Ruhe am Strand, die Spannung, nur unsere engsten Familienmitglieder, Sand, Sonne, der Duft des Meeres und unendliche Weiten … und da waren wir beide und wussten ganz genau, was wir wollten.

Wenn wir an unsere kirchliche Hochzeit im Oktober 2013 zurück denken, kommt uns sofort in den Sinn, wie aufregend alles war. Unsere Freunde und Familienmitglieder sind aus allen Richtungen der Welt angereist (sogar aus Argentinien und den USA). Unsere Wohnung war voller lieber Menschen. Es war eine ganz besondere Atmosphäre spürbar.

Ein besonderer Moment war sicherlich, als die Braut von ihrem Vater zum Altar geleitet wurde und dort der Bräutigam schon sehnsüchtig auf sie wartete. Wir erlebten einen sehr persönlichen und bewegenden Traugottesdienst. Anschließend gab es ein rauschendes Fest mit ausgezeichnetem Essen, Tanz und Musik und die Krönung: Der Bräutigam hatte zusammen mit seiner Band einen kleinen Auftritt und begeisterte so die Hochzeitsgesellschaft.

Würdet Ihr, falls Ihr noch mal planen solltet, irgendetwas anders machen? Hat alles so geklappt, wie Ihr es Euch vorgestellt habt?
Unsere Hochzeit ist sehr gut verlaufen. Wir hätten nichts anders gemacht.

Was ist Euer Super-Tipp? Welche Empfehlung möchtet Ihr anderen Paaren mitgeben?
Wir würden sagen, dass wir alles sehr gut durchgeplant und in der Vorbereitung viel Liebe ins Detail gesteckt haben. Es gab sogar einen Ablaufplan für die Dienstleister. Uns war wichtig, dass es keine Phasen gab, wo die Gäste sich langweilten oder orientierungslos rumstanden. Wir machten vorher bekannt, dass es nach dem Traugottesdienst eine Zeit der Erholung gab, die alle selbst gestalten konnten.

Einige checkten im Hotel ein, andere machten ein Nickerchen oder nutzten die Zeit für einen Spaziergang. Wer wollte, konnte in das Cafe gehen und dort Kuchen und Kaffee einnehmen. Das Besondere war unsere Hochzeitslocation, das Gut Altona: Da die meisten Gäste eine lange Anreise hatten, übernachteten sie in dem Hotel des Anwesens.

Wie gesagt, gibt es dort auch ein Restaurant und ein Cafe sowie eine wunderschöne Landschaft, die zum Relaxen einlädt. Die Küche ist vorzüglich. Das war uns wichtig. Uns war es auch wichtig, dass unsere Gäste immer gut umsorgt wurden. Direkt im Anschluss an den Gottesdienst noch in der Kirche konnten sie sich rustikal mit Schinken, Käse, Brot und alkoholfreien Getränken stärken.

Alles in allem hat es uns sehr viel Zeit und Organisationstalent abverlangt, was auch in Ordnung war bis einige Tage vor dem großen Tag. Dann haben wir ganz bewusst die Regie an unsere Trauzeugen, Dienstleister, Eltern, Geschwister abgegeben … und uns gesagt, wir sind jetzt Braut und Bräutigam und nicht mehr die Weddingplaner. Das war auch richtig so. Denn schließlich war das unser Tag, den wir genießen wollten und dafür muss man ausgeruht und entspannt sein. Aber das Wichtigste ist wohl: Er bzw. Sie sollte der/die Richtige sein!

Vielen Dank für das Teilen Eurer Erinnerungen, wir drücken für die anstehenden Ereignisse schon mal die Daumen ;-)

Fotos von Karlis Fotografie

Tipps für das perfekte Hochzeitssommerfest von mooi decoration

Eine herrliche Ladung Sommerhochzeitsideen hat uns Mariska von mooi decoration heute mitgebracht. Im Interview verrät sie uns, wie herrlich lebendig und unterschiedlich Konzepte im Sommer aussehen können.

Liebe Mariska, eine Hochzeit im Sommer steht bei vielen Paaren hoch im Kurs. Draußen sein und feiern – ein schöner Gedanke. Welches Kopfkino spielt sich bei Dir als Erstes ab, wenn Du an eine Sommerhochzeit denkst? 

Es gibt grundsätzlich ganz viele Ideen, die mir beim Thema ‘Sommerhochzeit’ einfallen.

Als erstes jedoch sehe ich eine große Seewiese mit einer Reihe weißer, blumengeschmückter Stühle vor einem großen, weißen Sonnensegel, zwei Stühle für das Brautpaar und einen Tisch für den Standesbeamten.

Etwas abseits steht eine lange Tafel. Wiesenblumen in sommerlich-frischen Tönen, die auch schon die Stühle bei der Trauung geschmückt haben, verleihen dem Tisch Leben und Farbe. Es wird gegessen, getrunken, geredet – einfach genossen. Man hört Kinder lachen. Sie sitzen auf mit Blumen geschmückten Baumschaukeln und lassen sich die Haare aus dem Gesicht wehen. Die Mädchen flechten Blumenkränze, die Jungs bauen aus Hölzern Schiffchen für den See.

Im kühlen Schatten eines großen Baumes laden neben der Tafel auch Picknickdecken in den Hochzeitsfarben zum Verweilen und den Tag genießen ein. Auf alten Weinkisten stehen Gläser, kühle Getränke und frisches Obst. In einem nostalgischen Eiswagen warten kleine Eistüten als Abkühlung für die Gäste.

Blumenketten, Lampions und Bänder in den Bäumen wirbeln im Wind. Ein Meer aus Laternen und Kerzen verleiht dem Abend eine bezaubernd-romantische Atmosphäre.

Aber das ist, wie gesagt, nur eine von vielen Ideen zum Thema ‘Sommerhochzeit’. Spontan habe ich auch einige Ideen für eine etwas sportlichere Sommerhochzeit in einem Golfclub, für eine Hochzeit in den Bergen oder z. B. eine Hochzeit auf einem Weingut. Es kommt immer auf das Brautpaar, seine Wünsche und Vorlieben an.

Erkennst Du bestimmte Stile oder Trends, die von einer Sommerhochzeit nicht mehr weg zu denken sind? 

Locations im Freien sind bei Sommerhochzeiten nicht mehr wegzudenken: ein sommerliches Fest auf einer Wiese, wie oben beschrieben, eine Bootsfahrt auf einem See oder eine Trauung auf einer Lichtung im Wald.

Noch vor einigen Jahren wollte man vorwiegend elegant und schick feiern, im Schloss oder im Gewölbesaal. Heutzutage spielt Natürlichkeit und Lockerheit eine große Rolle – sowohl bei der Location, als auch bei der Dekoration. Hochzeiten sind viel unkomplizierter und persönlicher als früher. Vielen Brautpaaren ist es wichtig, ihrer Hochzeit ihren eigenen Stil mitgeben zu können.

Außerdem ist ‘Do it youself’ so beliebt wie nie zuvor. Oftmals fehlt den Brautpaaren allerdings die Zeit, alles selber zu machen. Sie möchten jedoch nicht auf „Standard-Lösungen“ zurückgreifen, sondern auch hier ihren eigenen Stil und ihre eigenen Vorstellungen verwirklicht sehen. Mit diesem Wunsch kommen Brautpaare oft auf mich zu.

Du meinst, dass sie gerne etwas selbst machen möchten, aber nicht recht wissen, wie man es angehen soll?

Ja, sie suchen professionelle Unterstützung. Ich stehe natürlich immer gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ich bespreche ihre Wünsche und Vorstellungen, gestalte Elemente für die Hochzeit wie zum Beispiel Blumenschmuck, besondere Sitzpläne, Kleindekoration wie Windräder, Namenskärtchen, Candy-Bar etc. und stelle ihnen diese vor. Natürlich setze ich auch die komplette Dekoration am Hochzeitstag um, sodass das Brautpaar ganz entspannt ‘seinen’ Tag genießen kann und sich keine Gedanken um die Gestaltung der Location machen muss.

Ein inzwischen großes Thema ist in meinen Augen auch die Unterhaltung der Gäste – und perfekt für eine Sommerhochzeit im Freien. Wo Photobooth in einer Location für Spaß sorgt, können ganz leicht selbst gemachte Spielstationen den Tag im Freien versüßen. Einfach ein paar leere Dosen oder Flaschen sammeln und schon können die Gäste sich im Dosen- oder Ringewerfen üben. Dem Aussehen der Spiele sind dabei keine Grenze gesetzt. Am besten bemalt oder beklebt man die Dosen oder Flaschen in seinen Hochzeitsfarben oder seinem Hochzeitslogo. So bindet man das Spiel in den Stil der Hochzeit mit ein.

Positiver Nebeneffekt: Die Gäste kommen schnell ins Gespräch und lernen sich gegenseitig kennen und es entsteht kein ‘toter Punkt’ z. B. bei Kaffee und Kuchen.

Fotos Lydia Krumpholz

Stichwort Location: Sie ist oft die Basis eines Dekokonzepts. Wie geht man da am besten vor, d.h. wie findet man heraus was schön aussieht und gut passt?

Bevor das Brautpaar auf Locationsuche geht, sollte es sich überlegen, welcher Stil die Hochzeit prägen soll: Soll es eine elegante Hochzeit auf einem Schloss werden? Ist man eher der Typ für eine urig-gemütliche Hochzeit auf einer Almhütte oder will man doch lieber eine Gourmet-Hochzeit auf einem Weingut feiern?

Hat man die richtige Location gefunden, die zu einem passt, ist der Grundstein gelegt. Nun kann es losgehen und man kann sich Gedanken zum Dekorationskonzept machen. Oftmals gibt die Location ja schon eine gewisse Richtung vor, wie zum Beispiel bei einer Almhütte. Das heißt aber noch lange nicht, dass man die Dekoration nicht noch persönlich gestalten kann. Papeterie, Farben, Motto und Blumen spiegeln am besten die Vorlieben und den Geschmack des Brautpaares wieder und lassen dem Brautpaar genügend Freiraum, die Feier voll und ganz nach seinem Gusto zu gestalten.

Um ein Motto zu finden, kann man sich z. B. überlegen, ob man ein gemeinsames Hobby hat, ob man sich an die Jahreszeit oder seiner Lieblingsfarbe orientiert oder ob man die Faszination für eine Stadt oder ein Land teilt. Dann kann man wunderbar Elemente zu dem Thema einfließen lassen.

Bei einem Brautpaar, das gerne reist, können das z. B. alte Koffer, in denen der Sitzplan untergebracht ist, ein Globus, der die Candy Bar schmückt oder Stadtpläne, die man für die Papeterie verwenden kann, sein.

Fotos von Lydia Krumpholz, Blumen von Hörl floral kreativ

Gibt es im Sommer bei der Dekoration etwas zu beachten? Stichwort Blumen und heiße Temperaturen?

Im Hochsommer sollte das Brautpaar versuchen, die Trauung wenn möglich nicht direkt mittags, sondern lieber vor- oder bevorzugt nachmittags abzuhalten. Bei einer Trauung im Freien unbedingt den Schatten vorziehen – das tut den Gästen und den Blumen gut. Hat man zeitlich die Möglichkeit, ist es ratsam, die Blumen erst kurz vorher zu dekorieren und sie so lange wie möglich noch im Kühlen zu lassen.

Man sollte unbedingt darauf achten, dass man keine empfindlichen Blumen wählt, da diese bei den hohen Temperaturen sonst schnell den Kopf hängen lassen können. Außerdem sollten die Blumen natürlich genug Wasser bekommen. So kann man zum Beispiel für die Blumen an den Kirchenbänken kleine, mit Wasser gefüllte Reagenzgläser verwenden. Diese sehen übrigens auch sehr hübsch aus, wenn man einzelne Blumen darin dekoriert und Bäume damit schmückt. Farblich passende Bänder runden die Dekoration ab und flattern luftig leicht im Wind.

Foto von Juliane Vatter 

Das riecht ja förmlich nach Sommer und Zitronen! 

Wer ganz sicher gehen will, kann für seine Dekoration Alternativen wie Früchte oder Kräuterpflanzen verwenden. Zitronen geben z. B. einen wunderbaren Farbklecks und verleihen ein mediterranes Flair. Aber auch mit Lavendel-, Oliven- oder Rosmarinpflänzchen in schönen Töpfen lassen sich wundervolle Hochzeitsdekorationen gestalten. Und wenn man möchte, hat man auch gleich ein Gastgeschenk, das Freunde und Verwandte als Erinnerung mit nach Hause nehmen können.

Ganz wichtig ist es zudem, den Brautstrauß richtig zu versorgen. Immer in eine Vase oder ein Glas mit Wasser stellen, dann hält er um einiges länger. Es wäre doch schade, wenn die Blumen schon nach kurzer Zeit ihre Köpfe hängen lassen.

Plant man eine Candy-Bar oder ähnliches, sollte man darauf achten, dass diese an einem kühlen Ort steht, so dass die süßen Verführungen wie Schokolade und Co. lange schön aussehen und nicht schmelzen.

Fotos von Tim Reischmann

Zum Schluss: Wie sähe Dein perfekter Sommernachtstraum aus?

Hätte ich nicht schon eine traumhafte Winterhochzeit im glitzernden Schnee gehabt, würde sich mein perfekter Sommernachtstraum am Strand abspielen.

In den Niederlanden – der Heimat meiner Eltern – gibt es coole Strandclubs. Jedes Mal, wenn ich dort bin, denke ich mir: ‘Hier wäre es perfekt für eine Hochzeit’.

Die Trauung findet am Strand unter freiem Himmel statt. Kleine Pavillons, aus Ästen und weißen Tüchern gebaut, spenden Schatten und sind mit Seesternen und Muscheln geschmückt. Die Gäste sitzen auf Stühlen oder auf Tüchern im Sand. Keiner trägt Schuhe, alle sind barfuß. Ganz ungezwungen.

Der Empfang findet auf der Terrasse statt, wo man in bequemen Loungesesseln relaxt, Finger Food zu sich nimmt, einen kühlen Drink und den Tag genießt. Wer Lust hat, baut eine Sandburg oder lässt sich die auslaufenden Wellen um die Füße spülen.

Zum Essen und Feiern geht es dann nach drinnen. Die Beachclubs sind meist an sich schon sehr stilvoll eingerichtet. Mit etwas Treibholz, Seesternen und Muscheln, Blumen und Laternen würde ich die Location dekorieren und ‘meine Strandhochzeit’ zu meinem persönlichen Sommernachtstraum machen.

Ich muss zugeben, das klingt phantastisch liebe Mariska! Und die Lust auf Sonne, Strand und Meer schürt es allemal… Dankeschön, dass Du Deine Ideen mit uns geteilt hast!

Fotos von Tim Reischmann, Juliane Vatter und Lydia Krumpholz
Dekoration von mooi decoration

Dieser Artikel ist in Kooperation mit mooi decoration entstanden.

Jetzt spricht der Bräutigam: Macht mehr Videos!

Auch für Pascal rückt der große Tag näher und er macht sich so seine Gedanken über bewegte Bilder, d.h. Videos. Lest mal mit und genießt, da sind einige echt gute Ideen dabei! :-)

Videografen sieht man mittlerweile auf immer mehr Hochzeiten. Die eigene Hochzeit ist schließlich etwas Besonderes und am liebsten würde man jeden Augenblick festhalten. Ich kenne diesen Hochzeitsvideografen-Trend schon länger aus den USA und finde das klasse. Bewegte Bilder sind einfach noch viel eindrucksvoller als Fotos und vermitteln Gefühle auf eine andere Art und Weiße.

Als werdender Ingenieur finde ich einfach alles, was mit Technik zu tuen hat, cool und freue mich schon, mein Hochzeitsvideo mit einer Tüte salzigen Popcorn am ersten Hochzeitstag zu schauen. Die eigene Hochzeit durch ein Video vom Profi festzuhalten, ist schon länger bekannt, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, was man mit Videos machen kann. Am besten bereits am Tag der Hochzeit, oder sogar davor…

Video als Einladung, oder Dankeschön

Klassische Einladungen sind natürlich aus Papier. Man kann diese aber auch als Video verschicken, so werden sie noch persönlicher und einzigartiger. Nicht ganz so persönlich, aber auf jeden Fall die günstigste Variante, ist die Videoeinladung per E-Mail zu verschicken.

Mein Favorit ist eine Video CD zu erstellen. Das Cover der CD kann man ganz nach seinem Farbschema gestalten und mit dem eigenen Logo verzieren. Der Inhalt eurer Video-CD kann vom einfachen „Save the Date“ mit netten Bildern von euch, bis zu einem aufwendigen Film über euch und kompletter Einladung reichen. Spielt eure Kennenlern-Geschichte nach, macht ein kurzes Video der Location, lasst eure Kinder die Einladung sprechen (Kinder kommen immer super! Wer liebt denn keine Kinder :), eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch eure Danksagungen könntet ihr als CD verschicken, ein paar Bilder der Hochzeit, ein kurzes Video von euch, welches am Abend in einer ruhigen Minute aufgenommen wurde und fertig ist die Danksagung! In den USA habe ich einmal eine Videokarte entdeckt. Auf diese konnte man dann sein eigenes Video laden und beim Öffnen der Karte lief es automatisch an. Mittlerweile gibt es solche auch in Deutschland, leider sind diese Karten noch relativ teuer.

Meine Verlobte und ich waren letztes Jahr gemeinsam auf einer Hochzeit, bei der noch vor Einzug der Braut in die Kirche ein Video abgespielt wurde. Das Paar hat ihre Geschichte erzählt, wie sie sich kennengelernt haben und was sie am meisten am Anderen schätzen. Wir fanden das einfach super. Das ist auch eine Idee für alle die nervös sind, an der Hochzeit keinen Ton heraus zu bringen, ihrem Partner aber ein persönliches Liebesgeständnis machen wollen.

Überraschungsvideo in der Location:

Mit einem kleinen Video kann man gut Zeit überbrücken, egal ob das vor der Trauung ist oder an der Location, während das Brautpaar Hochzeitsbilder macht. Stellt euch vor, alle eure Gäste kommen in der Location an und werden über Video von euch begrüßt. Ich könnt erklären, wo sich was befindet und was das Programm des Tages werden soll, bzw. wie es jetzt erst einmal weitergeht. Das hat sicher niemand erwartet und jeder fühlt sich gut versorgt.

Es gibt so viele Möglichkeiten für den Inhalt solcher Videos:

  • Wie hat man sich kennengelernt?
  • Was sagen die besten Freunde über das Paar?
  • Eine kleine Nachricht an die Gäste.
  • Was schätzt man am Anderen am meisten und warum?
  • Und der Klassiker, eine Bilder-Diashow von Geburt bis heute.

Und genauso viele Möglichkeiten gibt es diese einzusetzen:

  • Als „Save the Date“ oder als Einladung.
  • Vor dem Gottesdienst / Standesamt oder im Gottesdienst.
  • Als Begrüßung in der Location oder um Zeit zu überbrücken.
  • Während der Feier oder zum Schluss als Danksagung.

Videogästebuch? Fun!

Wer das „normale“ Gästebuch zu langweilig findet, kann auch ein Videogästebuch erstellen lassen. Eine Kamera reicht und jeder Gast kann seine Wünsche dem Brautpaar direkt zukommen lassen. Funktioniert doch einfach das Photobooth in ein Videobooth um. Vielleicht hat auch ein Freund Lust und schnappt sich die Kamera, um die Gäste zu interviewen, auch daraus lässt sich ein tolles Video schneiden und es ist einfach umzusetzen (Geschenketipp für das Brautpaar, falls hier jemand mitliest der noch eine Idee braucht ;-). Und sich das alles nach den Flitterwochen anzuschauen, bringt einen bestimmt oft zum Lachen.

Bald hört ihr wieder von mir.
Dann geht es um das Outfit des Mannes. „Suit Up!“, sag ich nur.

Bis bald. Euer Pascal

Dieses Video kennt Ihr sicher alle, oder? Es ist dennoch ein Kracher…

Und ganz süß ist auch dieser Film, denn dieser Bräutigam liebt sein Mädel wirklich über alles. Zum Dahinschmelzen schön!