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Achtung an alle Bräutigame! Fliegen in Eurer Wunschfarbe!

Wow! Was haben wir da feines gefunden, eine Ledermanufaktur in Deutschland. Seit 1978 fertigt die Schuhmanufaktur Lecrio Schuhe an und die können nicht nur Schuhe. Sie bieten diese coolen Fliegen für die Herren an. Nicht nur einfach so, sondern von Hand gefertigt und mit Hilfe eines Konfigurator könnt Ihr Euch, eine ganz individuelle Fliege fertigen lassen.
Futter-, Naht- und Lederfarbe wählen und schon gehts los.

PS: Mädels, die können auch Clutch … 

Foto via Lecrio

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Weißt du noch? Nele und Bernd feiern den ersten Hochzeitstag

Wir setzen unsere ‘Weißt Du noch Reihe’ fort und lassen Paare erzählen, wie sie sich ein Jahr später an ihren Tag erinnern. Nele und Bernd haben auch ein paar Fragen beantwortet und erinnern sich sehr gerne!

Erzählt! Wie fühlt es sich an ein Jahr danach? Ist das Hochzeitsfieber noch da?
Verheiratet sein fühlt sich toll an. Insgesamt waren wir vorher auch schon lange Jahre (7) ein Paar. Daher war die Hochzeit sozusagen das Tüpfelchen auf dem i. Wir haben unsere Beziehung noch einmal verfestigt und komplettiert. Und ein Jahr später würden wir immer wieder heiraten… es gibt noch so viele tolle Hochzeitslocations!

Wie habt Ihr den ersten Hochzeitstag gefeiert?
Unser erster Hochzeitstag ist eher eine ganze Woche. An dem Jahrestag unserer standesamtlichen Hochzeit selber konnten wir leider nicht feiern, aber einen Tag später haben wir mit Champagner, den wir zur Hochzeit bekommen haben, angestoßen und die Fotoalben und Erinnerungen ausgekramt. Das Wochenende um den Jahrestag der kirchlichen Hochzeit haben wir in Stockholm verbracht – dort wollten wir schon immer hin und Meer und Wasser sind für uns sehr wichtig (standesamtlich haben wir am Strand auf Norderney geheiratet).

Was ist Euch rückblickend besonders in Erinnerung geblieben? Welcher Moment kommt Euch sofort in den Sinn?
Die tollste Erinnerung an die kirchliche Hochzeit ist die Wärme, die einfach überall zu spüren war. Jeder einzelne Gast war mit so einer Freude und mit vollem Herzen bei uns. Das hat dieses Fest so unbeschreiblich schön gemacht. Man hatte das Gefühl, dass sich die Gäste wohl gefühlt haben und das hat uns auch zu entspannten Gastgebern gemacht. Es gab nicht den einen Moment, tausend Kleinigkeiten haben den Tag so besonders gemacht: ein lustiges Hochzeitsspiel oder ein intensives Gespräch mit einem Gast, den man lange nicht gesehen hat. Aber auch die Klassiker wie der Kuss nach der Trauung, das Anschneiden der Hochzeitstorte oder der Hochzeitstanz selber -  was für ein toller Tag!

Würdet Ihr, falls Ihr noch mal planen solltet, irgendetwas anders machen? Hat alles so geklappt, wie Ihr es Euch vorgestellt habt?
Der kritischste Moment während der Feier war die Anlieferung der Hochzeitstorte – leider hat der Konditor die Torte sehr spät geliefert, so dass die Zeit zwischen drittem und letztem Gang zu lang wurde. Glücklicherweise hatten unsere Gäste ein Hochzeitsspiel vorbereitet und es viel eigentlich nur ‘hinter den Kulissen’ auf, dass die Torte nicht kam und kam. Direkt im Anschluss an unsere Hochzeit mussten wir wieder arbeiten. Das kann ich niemandem empfehlen. Man schwebt in einer ganz anderen Sphäre mit den ganzen Eindrücken und Erlebnissen. Da fällt man schon relativ fest wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Besser wäre es gewesen, die Woche im Anschluss an die Hochzeit frei zu nehmen oder sogar in Urlaub zu fahren. Aber eine ganz perfekte Hochzeit, da bliebe ja kein Anreiz mehr für eine perfekte Silberhochzeit :-)

Was ist Euer Super-Tipp? Welche Empfehlung möchtet Ihr anderen Paaren mitgeben?
Tip A: siehe unter 4 – sich nach der Hochzeit Zeit nehmen, um Eindrücke zu verarbeiten. Tip B: möglichst viel Vorbereitung am Tag der Hochzeit an Helfer abgeben. Wäre es nicht schade, wenn man als Brautpaar total gestresst in die Trauung einläuft, weil das Serviettenfalten länger gedauert hat als geplant oder weil die Tischdekoration kurz vor knapp nur angeliefert wurde? Wir haben sehr viel Vorbereitungsarbeit selber gemacht aber am eigentlichen Hochzeitstag haben wir alles abgegeben sodass wir uns nur darauf konzentrieren mussten gut auszusehen und auf den Fotos nett zu lächeln. Nach der Hochzeit waren die Feedbacks der Gäste auch Bestätigung dafür, dass wir hier die richtige Entscheidung getroffen haben. ‘Ihr ward so wahnsinnig entspannt und locker und das hat sich so positiv auf die Stimmung der Gäste ausgewirkt.’

Vielen lieben Dank, dass Ihr mitgemacht habt und wir Euch hier zeigen durften!

Fotos von fotoKult

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Eine Hochzeit von Frau Herz auf Schloss Dürrmungenau

Wahrscheinlich wiederhole ich mich und Ihr müsst schon wieder lesen wie wunderschön diese Hochzeit ist und die Braut umwerfend und die Deko erst, aber hey, was soll man machen, wenn einem zu einem Paar wie diesem hier, Laura und Christian, eben vor lauter Sprachlosigkeit wieder die gleichen Worte über die Tastatur sprudeln.

Frau Herz hat uns tolle Fotos der beiden zukommen lassen und wir haben eine klitzekleine Auswahl für Euch ausgesucht, wirklich nur ein paar, versprochen!

Fotos: Frau Herz Fotografie | Location: Schloss Dürrmungenau |  Kleid: Lauras Mama | Schuhe: Buffalo | Anzug: Peek & Cloppenburg | Fliege: Van Laack | Haare & Makeup: Anna Deittert

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Hochzeitsfotos vom Getting Ready. Einige Tipps für Euch!

Im September gehts zwar noch mal richtig rund, aber so langsam neigt sich die Hochzeitssaison doch ihrem Ende zu. Ein paar Gedanken streunern mir durch den Kopf, viele schöne Szenen tauchen wieder auf und schon lange trage ich die Idee mal ne kleine Reihe über Fototipps für Brautpaare aufzusetzen. Worauf soll mach achten, um einfach schöne Fotos zu bekommen? Fangen wir doch einfach mal an damit und zwar am Anfang des Tages: Das Getting Ready!

Als Fotografin ist das eine meiner Lieblingszeiten des Hochzeitstages. Eine sehr freudige, positiv kribbelnde Stimmung herrscht meist, wenn ich Bräute beim Stylen und Ankleiden begleite. Die beste Freundin, Mama und/oder Schwester sind dabei, es riecht nach Haarspray, das Kleid hängt in seiner vollen Pracht da und alle strahlen. Perfekte Fotomomente! Es wird einfach eine runde Geschichte, wenn das Fertigmachen bei Euren Fotos mit dabei ist. Daher: keine Angst vor ‘peinlichen’ Momenten, ein guter Fotograf macht keine doofen Unterwäschefotos in schrägen Positionen, sondern findet den richtigen Moment, um Euch vorteilhaft in Szene zu setzen.

Was die Foto betrifft, müsst Ihr als Braut nicht auf besondres viel achten, aber ein paar Tipps helfen Euch vielleicht doch bei den Vorbereitungen.

Zeitraum
Der Fotograf muss nicht ab dem ersten Lockenwickler dabei sein. Kann er, macht Laune, aber muss nicht unbedingt. Richtig spannend wird’s, wenn die Frisur finalisiert wird und das Make-up seinen letzten Schliff bekommt. Man will ja in erster Linie keine Voerher-Nachher-Dokumentation, sondern den Tag erzählen.

In der Regel komme ich so zwei bis drei Stunden vor der Trauung dazu, je nachdem, wie lange die Fahrtwege sind, und ob der Bräutigam auch fotografisch begleitet wird. Mindestens eineinhalb Stunden solltet Ihr aber schon einplanen, denn man ist ja auch der Suche nach schönen Momenten und will nicht nur das Kleid abfotografieren.

Motive
Was wird denn da so fotografiert am Morgen? Ja alles, was so passiert und viele schöne Details. Untersteht Euch und kommt Eurem Fotografen mit ner Liste an Dingen, die fotografiert werden sollen! Das killt jede Kreativität, ehrlich! Aber Ihr dürft gerne das Kleid irgendwo schön hin hängen und auch gerne einen tollen Kleiderbügel verwenden. Die Plastikdinger des Brautmodeladens sind selten wirklich hübsch. Ein weißer Holzbügel wirkt Wunder, wers individueller mag, sollte mal bei Etsy oder Dawanda stöbern gehen.

Legt außerdem Eure Accessoires, das gilt auch für den Bräutigam, bereit. Schuhe, Schmuck, Parfum, gerne auch schon Brautstrauß und Anstecker. Auch Eure Papeterie kann hier als Ganzes arrangiert und abgelichtet werden.

Und dann beachtet Euren Fotografen einfach nicht. Bietet ihm was zu trinken an, aber lasst ihn sonst einfach machen. Pudriger Lidschatten, ein kritischer Blick in den Spiegel oder zu den Freundinnen, entzückte Blicke der Beobachter und ein Gläschen Prosecco – all das wird er mitbekommen und für Euch festhalten.

Die Jungs
Zu gerne stehlen sie sich davon. Fotos vom Anziehen? Hä? Brauch ich das? Ne, aber nett ists halt und oft ist die Stimmung im Jungszimmer sehr cool und ausgelassen, was wirklich tolle Fotos gibt. Auch hier gilt: Sachen bereit halten und den Fotografen spätestens beim Stecken der Manschettenknöpfe dazu holen. Fliege oder Krawatten binden, Haare gelen, Jackett anziehen, Trauspruch noch mal lesen, Schuhe binden oder gerne auch mal alles durcheinander. Soo cool sind die meist nämlich gar nicht…

Optimaler Weise kann der Fotograf einfach zwischen den zwei Zimmern hin und her hüpfen, falls dies geografisch nicht möglich ist, überlegt, ob und wie man den Vormittag aufteile könnte.

Umgebung und Atmosphäre 
Es ist gemütlich sich zu Hause anzukleiden und oft auch praktisch. Wer ein helles, aufgeräumtes und stimmiges Heim sein Eigen nennt, wird auch solche Fotos bekommen. Überlegt euch, nicht nur wegen der Bilder, ob Ihr Euren Hochzeitstag zu Hause beginnen möchtet. Zwischen Croissantkrümeln vom Frühstück und nem ungemachten Bett – übertrieben formuliert. 

Räumt ein bissel auf, auch ein Hotelzimmer wird schnell zum großen Chaos, wenn Kleiderhüllen, Schuhkartons und Taschen überall rumliegen. Schafft zumindest die großen, unnötigen Sachen in nen Schrank. Schminkutensilien, Dekoartikel des Tages, das oder die Outfits etc. sind hingegen herzlich willkommen!

Ganz fein wird’s von der Stimmung, wenn Ihr ein bisschen Musik, ein Gläschen zum Anstoßen und vielleicht auch ein Häppchen zu Essen bereit stehen habt. Das tut allen gut, auch Euren Brautjungfern.

Kleine Geschenke 
Das Getting Ready ist auch der richtige Zeitraum für die Übergabe kleiner Geschenke. Trauzeugen, die Eltern und auch Braut und Bräutigam freuen sich über kleine Aufmerksamkeiten oder ein paar liebe Worte für die bisherige Unterstützung. Bestickte Taschentücher mit einem persönlichen Text rühren auch Väter zu Tränen, für Trauzeuginnen bietet sich vielleicht ein kleiner Haarschmuck oder ein Armbändchen an, das an den Tag erinnert. 

Braut und Bräutigam sind 100% gerührt, wenn sie zu ihrem Geschenk am Morgen (Stichwort Morgengabe!) noch ein paar handgeschrieben Zeilen vom Liebsten erhalten. DAS ist definitiv der richtige Moment für eine Liebeserklärung!

Outfit
Das Ziel heißt Brautkleid, aber der Weg dort hin führt nicht zwingend über ne olle Jogginghose! Schlabberklamotten sehen auch nach Schlabber aus, also raus aus der Buchse und rein in ein schönes Top, Kleid oder Kimono, der dann auch gerne personalisiert sein darf.

Die gleichen Regeln gelten übrigens auch für die Damen, die mit von der Party sind. Macht Euch ein bissel schick und zieht gerne frühzeitig Euer Kleidchen an. Das schaut doch einfach netter aus, wenn Ihr der Braut ins Kleid helft.

Icing on the cake wäre dann, wenn alles noch zum Farbkonzept passt, aber hey, nicht stressen lassen, Ihr sollten den Tag ja genießen!

Jetzt gehts gleich los!
Das Kleid sitzt, die Schuhe sind angezogen, der Schleier gesteckt – nun geht der Tag als Braut weiter! Macht doch noch ein Portrait, bevor Ihr wirklich los legt. Eine Minute ruhig Platz nehmen, durchatmen, den Brautstrauß mal in Ruhe betrachten. Klick. Perfekt! Los gehts!

Nicht vergessen!
Diese Auflistung sind nur Tipps, sie soll Euch nicht stressen oder die Messlatte hoch legen. Bei keiner Hochzeit ist alles perfekt und das muss es auch nicht. Ihr sollt den Tag genießen, gell! :-)

Die Fotos sind von Camilla Arnhold Photography via Style me Pretty. Und wenn Ihr Euch fragt, warum Frau Fotografin hier nicht Bilder zeigt, die sie selber gemacht hat, ist das durchaus berechtigt. Sagen wir einfach, ich bin derzeit was das Zeigen angeht, etwas gehandicapt. Aufklärung folgt in ein paar Wochen… :-)

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#wirmachenblau Eine lange Tafel im Garten zur blauen Stunde… Und Popcorn!

Kleiner Real-Life Einschub heute! Auch wenn das hier immer alles themenspezifisch ist, hab ich diesen Blog vor knapp fünf Jahren doch aus der Lust am Sammeln und Teilen ins Leben gerufen und freu mich immer sehr, wenn sich dieses urige Gemeinschaftsgefühl einstellt.

Wie in vielen anderen Städten auch, haben auch wir in Karlsruhe eine Bloggerrunde, die sich regelmäßig trifft. Alles Menschen, die für ein Thema brennen und deshalb ihren Blog mit schönen Sachen bestücken. Ein kleiner, feiner Kern hat sich herausgebildet und trifft sich monatlich, wie auch letzte Woche. Oft gehts ums Bloggen, aber bei weitem nicht immer und schon gar nicht ausschließlich. Man kennt sich besser, die Themen werden privater und ich genieße das Zusammensein mit all den Lieben sehr, vor allem, weil man sich nicht viel erklären muss.

So tauchte die Idee ein Sommerfest zu machen aus dem Nichts beim letzen Treffen auf und alle waren sofort angefixt und warfen mit Ideen nur so um sich. Die blaue Stunde wollten wir nutzen, eine lange Tafel voll schöner Sachen und noch leckererem Essen sollte es sein. Viele Kerzen, schönes Geschirr, eine hübsche Papeterie. Wir hatten alles. Und wir hatten Petrus, der uns erst immer wieder feinen Nieselregen schickte und es abends dann richtig laufen lies.

Aber egal, der Tisch war eingedeckt und zum Essen haben wir uns später dann unter die Überdachung verzogen. Die Foodblocker haben aufgetischt und die Hochzeitsbloggerin hat Popcorn mitgebracht, weil ich finde, dass das auch ne nette Idee beim Empfang ist. Und leicht selbst zu machen noch dazu (Mikrowellen Popkorn schmeckt echt gut!). Die schönen Tütchen sind von Casa di Falcone, die uns auch diese tollen Laser-Cut Karten, die Servietten, die kleine Wimpelkette und die weißen Tüten für die Gastgeschenke zur Verfügung gestellt hat. Merci liebe Anna!

Wer auf unserem Reiseblog Antons ganze Welt mitliest, erkennt vielleicht auch den Popkorn Dieb wieder. Das Tochterkind durfte nämlich kurzzeitig auch dabei sein, bis der Papa sie abholte und während Mama die blaue Bowle fotografierte, nutzte sie den Moment… :-)

Das war dann unsere Tafel – war sie nicht herrlich?! Zumindest, bis der Regen kam… Das Vintage Geschirr und die hohen Kerzenleuchter hat Kathrin aus ihrem tollen Laden Villa Schönsinn mitgebracht und Anni von Pötit hat die hübsche Papeterie entworfen.

Teelichter, breite Kerzen wurden uns von Profissimo zur Vergügung gestellt. Dankeschön dafür!

Es war mit eine Riesen Freude mit Euch Lieben und vielleicht kann sich auch das ein oder andere Brautpaar ein paar Ideen hier abholen. Alle möglichen und leckeren Foodrezepte findet Ihr dann in den nächsten Tagen auf den Blogs der anderen Blogger aus Karlsruhe!

Juliane von Schöner Tag noch!
Anni von Pötit
Miri von Miris Jahrbuch
Constanze von Das wunderbare Leben
Michael von Uberhusband
Petra & Tom von hollightly (Erinnert Ihr Euch an deren Tipps für eine Green Wedding?)
Tanja von Reiseaufnahmen
Annekathrin von Kochblog-Action
Kathrin von Villa Schönsinn
Daniela von Tastearound
Markus von Get on Board 
und die phantastische Mara von Life is full of goodies, die uns Garten und Haus zur Verfügung gestellt hat! Applaus, schee war’s!

Fotos: Katja Heil

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