Vor gut zehn Jahren kam Bewegung in die Hochzeitsbranche. Rote Rosen mit weißen Perlen in den Brautsträußen und Organza mit Spiegelplatten und Glassteinchen auf den Tischen verloren endlich ihre Daseinsberechtigung. Ein erst sanfter und dann schnell anschwellender Wind aus Kreativität wehte durch den Markt. Er brachte Dienstleister mit, die mit Herz und Hand an Hochzeiten heran gingen, Floristen, die großartige und individuelle Sträuße binden, Patisserie Meister, die Torten zauberten, die schön sind und hervorragend schmecken. Brautkleider brauchten auf nicht mehr unbedingt einen Reifrock und schon gar keine Handschuhe! Eheringe mussten nicht mehr schmal und golden sein. Und das Styling der Braut erst! Adieu ihr Schillerlöckchen und Curlies!
Es brodelte in der Hochzeitsursuppe und die Pionierstimmung war großartig! All die schönen und individuellen Ideen, die Paare sich wünschten, wollten natürlich in schönen Bildern festgehalten werden. Auch die Hochzeitsfotografie erfand sich (neu). Reportagen etablierten sich, die den gesamten Tag in echten und natürlichen Fotos dokumentierten.
Alles wurde schöner, perfekter und – ja, wie eigentlich? Betrachtet man die Spitze dieser ‘Aufhübschwettbewerbsschraube’ kann man schon die ein oder andere Sorgenfalte entwickeln. ‘Aber hey, Du machst da mit Deinem Blog ja fröhlich mit’ mag der ein oder andere denken. Stimmt. Auch ich zeige hier gerne, wie schön es sein kann individuell zu heiraten. Oder andere Feste zu feiern, die mit Liebe geplant und umgesetzt werden.
















