Ne, Candybars sind noch nicht out. Da haben immer noch viele Spaß dran. Aber der ‘Bar-Gedanke’ lässt sich auf vieles andere übertragen und macht einfach Laune.

Wir hatten uns überlegt, dass es auch für Gäste nett wäre, wenn die sich beim Empfang erfrischen und sich ein kühles Glas Eistee oder frische Limonade nehmen können. So entstand die Idee einer DIY Iced Tea Bar, die Ihr auch prima selbst vorbereiten könnt. Die meisten Getränke müssen nämlich eh ziehen und kalt gestellt werden.

Die Fähnchen und Schilder haben wir einfach selbst aus Geschenkpapier gebastelt. Cool, wie die Muster harmonieren, oder? Die gestreiften Strohhalme gibt bei happyconfetti, ebenso die Faltrosetten im Hintergrund und die Papieruntersetzer.

Die Rezepte für diese leckeren Eistee Sorten findet Ihr übrigens in unserem eMag Hochzeitsräume. Zwischen all den fabelhaften Locations, über 500 sind geworden, tummeln sich nämlich auch einige nette Ideen für den Hochzeitstag selber. Schnell rein reinklichen!

Fotos: Katja Heil
Dekoration: happyconfetti, merci!

Wie am Sonntag angekündigt wollten wir noch mal schnell zeigen, wie einfach Quasten aus Wolle oder Garn herzustellen sind. Das geht so rucki zucki, dass sogar die Herren an einem gemütlichen Couchabend mithelfen können – wenn sie mögen :-)

Bei unserem Kuchenschachtel Freebie hatten wir die im Hintergrund. Schneidet aus nem dicken Karton einen ca. 10cm langen und 3cm dicken Streifen.

Dann wickelt Ihr die Wolle viele Male um die Längsseiten des Kartons. Abschneiden und mir einem Faden zusammen binden. Der wird später Eure Aufhängung sein!

Nun das Fadenbündel in der Mitte zusammenklappen und mit einem weiteren Faden mehrfach quer umwickeln. Danach nur noch die Schlaufen aufschneiden und mächtig dran freuen!

Und, einfach oder einfach? Frohes Werkeln wünschen wir!

Kinder, bald ist Mai und die Hochzeitssaison hat schon ein bisschen Fahrt aufgenommen. Hand hoch, wer ist schon aufgeregt? Wer hat schon alles beisammen oder überlegt hektisch, was man in der Deko noch ergänzen oder optimieren könnte? Vielleicht hab ich da was für Euch, denn diese Windspiele aus Papier kann man äußert hübsch in Bäume und Sträucher hängen und sind auch noch schnell gemacht.

Sie sind übrigens ein Geschenk an meine liebe Bloggerkollegin Pinar. Auf Evet – Ich will bloggt sie seit fünf Jahren ganz viel tolles für türkische der deutsche oder türkisch-deutsche Hochzeiten. Falls Euch das bisher entgangen sein sollte, dann nichts wie hin zu Evet – Ich will!

Aber zurück zur Dekobastelidee für Eure Sommerhochzeit. Das Ganz ist nämlich ziemlich einfach. Ihr braucht nur Tonpapier in Euren Hochzeitsfarben und abgestimmtes Seidenpapier, Krepppapier geht auch. Ich ab meine bei Ikea gekauft, da passen Muster und Farben so schön zusammen.

Aus dem Tonpapier schneidet Ihr ca. 30cm breite Streifen, die Ihr dann zu einer Papprolle zusammenklebt. Wer mag kann die Ende vorher mit einer Schneidemaschine oder einer Wellenschere noch bearbeiten, dann ists nicht ganz so kantig.

Auch das Seidenpapier wird in ca. 1cm dünne Streifen geschnitten. Faltet es vorher, dann habt Ihr direkt mehrere Streifen. die Seidenpapiertsreifenbündel werden dann einfach innen in die Rolle geklebt.

Und damit diese Rollen nicht so nackig sind, könnt Ihr sie mit Eurem Logo bestempeln, anmalen oder eben auch bekleben. Zwei kleine Löchern müssen noch rein, damit Ihr ein Band zum Aufhängen durchziehen könnt und fertig ist der ganze Zauber.

Am besten fertig Ihr gas viele in unterschiedlichen Größe und pflastert damit vielleicht den Eingangsweg zur Location. Das wird ein schönes Bild ergeben, wenn Ihr da feierlich einzieht oder Eure Gäste nach der Trauung diesen Weg beschreiten. 

Sagt Eurem Fotografen vorher Bescheid, eine perfekte Situation, um auch ein paar formale Gästebilder zu bekommen. Da freuen sich Tante Trude und Onkel Klaus schon drüber :-)

Viel Spaß beim Basteln wünsche ich!

Im November war ich für ein paar Tage in Istanbul und weil wir die Stadt schon kannten, haben wir uns einfach treiben lassen und gar nicht recht darauf geachtet, wo wir waren. So kam es, dass wir in irgendeiner Hintergasse den großen Basar verlassen haben und dabei auf einen kleinen Laden stießen, vor dessen Tür sich viele Säcke voller Lederreste türmten. Da konnte ich nicht widerstehen, auch wenn ich gaaanz schlecht mit Nadel und Faden bin. Aber irgendwas wird sich schon daraus zaubern lassen, dachte ich. Vielleicht ein Armband für die Trauzeugin, oder die Bridemaids? Wenn alles das gleiche tragen, ist das doch auch nett…

Das sollte es werden und schon geht’s los. Wie gesagt, ohne Nadel und Faden, denn als Nähnull bevorzuge ich Sekundenkleber. Das funktioniert einwandfrei kann ich Euch verraten, klebt wie Bolle.

Diese Sachen braucht Ihr für das Armband:

Und hier kommt die Anleitung:

1 + 2) Schneidet zuerst die Lederstreifen für das Armband und die Schleife aus. Das Band war für mein Normalo-Handgelenk 21cm lang und vier cm breit. Die Schleife braucht zwei Bänder mit 3,8cm Breite und einmal 13cm Länge und noch eins mit 9cm Länge. Der dünne Streifen ist ca. 0,5cm breit und 8cm lang. Einfach mit Bleistift und Lineal auf die Rückseite des Leders aufzeichnen.

3) Jetzt kommen die Druckknöpfe ins Spiel. Die hab ich extra gekauft, gibts auch im Kaufhaus. Mit der Nietenzange kann man die ganz einfach befestigen. Die genaue Anleitung liegt den Druckknöpfen bei.

 4 + 5) Dann sind die Schleifen dran. Die beiden kürzeren Lederstreifen werden mit Kleber bestrichen und beidseitig mittig eingeschlagen. Der Kleber ist sehr flüssig und sollte an den Seiten nicht raus quillen. Kurz fest drücken und halten, nach ein paar Sekunden (ist ja Sekundenkleber, haha) hält das.

6 + 7) Das erste Schleifenband wird dann ebenfalls mit Kleber auf dem Armband befestigt. Mit dem kürzeren Band ebenso verfahren und auf dem ersten Schleifenband fixieren. Dann noch den schmalen Streifen drüber kleben und auf der Rückseite befestigen. Tara, fertig!

Auf das sich Eure Freundin/ Trauzeugin/ Schwester, oder wer auch immer es verdient hat, über dieses Dankeschön Accessoire freuen wird!

Das Letterpress ‘Merci Beaucoup Kärtchen’ bekommt ihr übrigens bei Poule folle.

Auf der Suche nach individuellen Gastgeschenken bin ich (mal wieder – ich hätte gerne welche) auf bestickte Servietten gekommen. Das sieht schon klasse aus, wenn die Initialen der Gäste auf hochwertigen Stoffservietten aufgestickt sind. Leider, leider ist das aber auch ein recht teuerer Spaß und je nach Größe der Gästeschar kommt da (Mal wieder) was zusammen.

Muss doch auch günstiger und mit nem vertretbaren Zeitaufwand gehen, dachte ich mir. Geht. Selbst stempeln oder mit Stoffmalfarbe draufspritzen. Letzteres wollte ich mal ausprobieren und hab mich ans Werk gemacht.

Außer der Anzahl an Servietten (ich hab die Leinenservietten von Buttlers genommen) braucht Ihr eine fest Folie (die, die man als Deckblatt beim Bilden von Mappen nimmt ist gut), einen Cutter, die ausgedruckten Buchstaben in entsprechender Größe, eine alte Zahnbürste und Klebeband.

Schneidet den Buchstaben aus der Folie heraus um eine Schablone zu erhalten. Diese fixiert dann mittels Klebeband auf der Serviette. Ganz wichtiges Learning: deckt alles andere von der Serviette ab, die Farbe spritzt wirklich überall hin.

Dann kann’s los gehen. Zahnbürste bitte in die Farbe tauchen und nun mit einem Finger immer wieder über den Bürstenkopf streichen, so dass viele kleine Spritzer nicht auf Euch oder der Umgebung, sondern auf der Folie landen. 

Wenn Euch die Farbdichte ausreicht, nehmt die Folie an und hängt die Serviette zum Trocknen auf. Je nach Hersteller der Farbe muss diese zur Fixierung noch eingebügelt werden.

Eine Menüband ersetzt die klassische Karte und kann das Farbkonzept weiterspielen. Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass man auch noch ein Schildchen hätte dranhängen können: ‘Schön, dass Du da bist. Ich gehöre Dir, nimm mich mit.’. Oder so ähnlich. 

Ich bin jedenfalls auf den Stoffbemal- oder Stempeltrichter gekommen und werde sicher noch das ein oder andere Projektchen in Angriff nehmen. Freut Euch schon mal :-)

Übrigens: ich blogge ab und zu auch mal fremd und dieses DIY findet Ihr auch auf dem rundum Blog.

Fotos: Katja Heil für Frl. K sagt Ja

 

 

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